Es ist völlig normal, wenn der Abend vor dem ersten Schultag mit Tränen, Bauchweh oder einem entschiedenen «Ich will nicht!» beim Zubettgehen einhergeht. Die Angst vor dem ersten Tag entsteht meist aus dem Unbekannten, eine neue Lehrkraft, ein neues Klassenzimmer, Mitschüler, die euer Kind vielleicht noch nicht kennt. Die gute Nachricht: Ein paar ehrliche Gespräche und die richtige Geschichte können diese Angst in Mut verwandeln, noch bevor der Ranzen zugezogen wird.
Warum Kinder vor der Schule nervös werden
Kleine Kinder haben noch nicht viele Möglichkeiten, ihre Gefühle zu benennen. Was wie «Angst vor der Schule» aussieht, ist oft eigentlich die Angst, für Stunden von einem Elternteil getrennt zu sein, die Angst, vor anderen einen Fehler zu machen, oder einfach Unsicherheit vor etwas Neuem. Es laut auszusprechen, «Ich weiß, dass es sich beängstigend anfühlt, in einen neuen Ort zu gehen», senkt die Anspannung schon spürbar.
Eine Geschichte den Mut vorab üben lassen
Eine der wirksamsten Arten, ein Kind vorzubereiten, ist, es die Erfahrung ein paar Tage vorher durch eine Geschichte durchspielen zu lassen. Zu sehen, wie ein Charakter genau derselben Angst begegnet, wie Pigúiça, eine temperamentvolle Husky-Welpin, deren Herz vor jedem neuen Abenteuer in ihrem Zaubergarten ebenfalls schneller schlägt, die aber trotzdem den Mut findet, loszugehen, gibt eurem Kind ein greifbares Vorbild: «Wenn sie das schafft, schaffe ich das auch.»
