"Ich kann nicht zeichnen" heißt fast immer "ich habe mit dem Schweren angefangen". Ein Hund beginnt nicht beim Fell oder bei den süßen Augen: er beginnt bei zwei Formen, die jedes Kind schon kann. Der Rest ist Zusammenbauen.
Die 6 Schritte
- 1. Der Kreis: ein großer Kreis für den Kopf. Er muss nicht perfekt sein: ein Hundekopf ist es auch nicht.
- 2. Das Oval: ein liegendes Oval, direkt unter den Kreis geklebt, für den Körper.
- 3. Die Ohren: zwei Dreiecke, die aufrecht stehen (Husky-Ohren), oder zwei, die seitlich herunterhängen (süße Mischlingsohren). Hier wählt das Kind den Charakter.
- 4. Die Beine: vier kleine Rechtecke unter dem Oval. Dicke Beine bedeuten Welpe.
- 5. Das Gesicht: zwei Punkte für die Augen, ein Dreieck für die Nase und der Mund als weit offenes "w". Dieses "w" ist das Geheimnis des Hundelächelns.
- 6. Der Schwanz: ein Bogen nach oben, der in einer Feder endet. Schwanz oben heißt glücklicher Hund, und eine Kinderzeichnung verlangt einen glücklichen Hund.
Die 3 Fehler, die Frust machen
Der erste: zu fest mit dem Bleistift aufdrücken, denn dann lässt sich nichts mehr wegradieren. Leicht zeichnen und die Linie erst am Ende nachziehen. Der zweite: bei den Augen anfangen. Das Gesicht kommt zuletzt, immer. Der dritte: der Erwachsene, der übernimmt, um es zu "verbessern". Die Zeichnung, die das Kind selbst gemacht hat, mit schiefen Ohren und allem, ist die, die am Kühlschrank landet.
Und danach?
Verändern Sie immer nur eine Sache: längere Ohren, ein Hut, Flecken. Dieselben sechs Schritte ergeben hundert verschiedene Hunde, und genau daher kommt das Zeichenselbstvertrauen eines Kindes. Üben ohne selbst zu zeichnen? Unsere kostenlosen Ausmalbilder sind ein guter Anfang.

