Ein Regentag mit Kindern zu Hause hat einen unfairen Albtraumruf. Mit einer Handvoll Ideen im Ärmel wird daraus der Tag, an den man sich im Monat am besten erinnert. Das Geheimnis ist, Optionen nach Energielevel zu haben: mal muss das Kind raus aus der Energie, mal muss es landen.
Zum Energie loswerden (ohne etwas zu zerbrechen)
- Kissenparcours: von einem zum nächsten springen, ohne den "Lavaboden" zu berühren.
- Schatzsuche: 5 Hinweise auf Zetteln, im Haus versteckt.
- Statuentanz: laute Musik, Pause, alle erstarren. Die Dogavios-Lieder sind genau dafür gemacht.
- Flaschenkegeln: sechs leere Flaschen und eine zusammengerollte Socke als Kugel.
Für die Mitte des Nachmittags
- Bettlakenhöhle: zwei Stühle, ein Laken, eine Taschenlampe. Darin klingt jede Geschichte besser.
- Der Karton: eine große Kiste wird zum Auto, Raumschiff oder Laden.
- Küchenexperiment: Essig und Natron, und der Vulkan funktioniert jedes Mal.
- Papier-und-Stift-Spiele: Galgenmännchen, Käsekästchen, Schiffe versenken.
Zum Landen
- Hörbuch mit Ausmalen: Ohren beschäftigt, Hände beschäftigt, Haus still.
- Gemeinsam puzzeln: das einzige Spiel, das schneller wird, je weiter es fortschreitet.
- Vorlesen unter der Decke: Regen draußen, Geschichte drinnen, das klappt immer.
- Ausmalen: das leiseste von allen. Unsere kostenlosen Ausmalbilder sind einen Ausdruck entfernt.
Der Trick, der den Tag rettet
Kündigen Sie die Reihenfolge vorher an: erst austoben, dann der Mittelteil, dann landen. Ein Kind, das weiß, was kommt, streitet weniger über den Übergang, und es ist der Übergang, der einen Regentag schwer macht, nicht der Regen.

