Wollen Sie einen ganzen Nachmittag Spiel mit Dingen, die Sie schon zu Hause haben? Musikinstrumente zu bauen ist eine doppelte Aktivität: erst baut das Kind (Koordination, Sorgfalt), dann spielt es (Rhythmus, Fest). Und am Ende hat es ein Spielzeug, das es selbst gemacht hat.
8 Instrumente für heute
- Flaschenrassel: kleine Plastikflasche plus Reis oder Bohnen hinein. Deckel GUT verschließen (Klebeband drüber). Füllung variieren: Reis macht "schhh", Bohnen machen "tok-tok".
- Dosentrommel: leere Dose plus ein aufgeschnittener Luftballon über die Öffnung gespannt plus Gummi drumherum. Schlägel: Bleistift mit Radiergummi an der Spitze.
- Schuhkartongitarre: Schuhkarton mit Loch im Deckel plus Gummis unterschiedlicher Dicke darüber. Dünnes Gummi klingt hoch, dickes tief.
- Regenmacher: lange Papprolle, Zahnstocher hinein, Reis dazu, beide Enden zugeklebt.
- Becken: zwei Topfdeckel. Fertig. Mehr als genug.
- Panflöte: Strohhalme in verschiedenen Längen nebeneinander geklebt.
- Klanghölzer: zwei Holzstücke, die gegeneinander geschlagen werden.
- Wasserorgel: Gläser mit unterschiedlich viel Wasser, mit einem Löffel angeschlagen.
Der Teil, der wirklich etwas beibringt
Halten Sie nach dem Bauen ein "Konzert": jeder wählt ein Instrument und die Familie spielt gemeinsam ein Lied. Mit anderen im Takt zu bleiben ist eine andere Fähigkeit als allein zu spielen, und genau das lehrt ein Orchester.
Wozu man spielt
Wählen Sie ein Lied, das das Kind schon kennt, denn dann denkt es an den Takt und nicht an die Worte. Die Dogavios-Lieder eignen sich gut dafür: einfache Rhythmen und wiederkehrende Refrains.


