Du suchst Rätsel für Kinder über Wetter und Natur, die einfach, schön und lustig zu lösen sind? Hier sind 20, alle mit Lösung, über Regen, Sonne, Wind, Schnee, Meer, Berge und sogar tanzende Lichter am Nachthimmel. Kinder von 4 bis 9 Jahren lieben sie, und man kann sie zu Hause, im Auto oder im Klassenzimmer raten.
Die 20 Rätsel über Wetter und Natur
- Ich falle vom Himmel ohne Fallschirm, mache die Straße nass und das Pflänzchen auch. Wer bin ich? Der Regen.
- Ich stehe früh auf, wärme den Tag, bin rund und gelb, aber keiner kann mich fangen. Wer bin ich? Die Sonne.
- Ich habe keinen Körper und keine Hände, aber ich schüttle die Bäume und zerzause dein Haar. Wer bin ich? Der Wind.
- Ich bin weiß, weich und kalt, falle ganz leise, und mit mir baut man einen Mann. Wer bin ich? Der Schnee.
- Ich erscheine, wenn Sonne und Regen sich treffen, habe sieben Farben, und keiner kann auf mich treten. Wer bin ich? Der Regenbogen.
- Ich mache hoch oben einen Riesenkrach, und der Hund läuft unters Bett. Wer bin ich? Der Donner.
- Ich bin Watte am Himmel, ändere dauernd meine Form, und wenn ich grau werde, lasse ich Tropfen fallen. Wer bin ich? Die Wolke.
- Nachts stehe ich am Himmel, mal rund, mal wie ein Lächeln, und es sieht aus, als folge ich dir bis nach Hause. Wer bin ich? Der Mond.
- Wir sind Tausende kleine Lichtpunkte am dunklen Himmel, und am Tag verstecken wir uns. Wer sind wir? Die Sterne.
- Ich habe einen Stamm, bin aber kein Elefant, ich habe eine Krone, bin aber kein König. Wer bin ich? Der Baum.
- Ich werde grün geboren, im Herbst färbe ich mich gelb und segle hinunter auf den Boden. Wer bin ich? Das Blatt.
- Ich laufe ohne Beine, habe ein Bett, schlafe aber nie, und trage das Wasser bis zum Meer. Wer bin ich? Der Fluss.
- Ich bin riesig und salzig, habe Wellen, aber keine Hände, und passe in kein Glas. Wer bin ich? Das Meer.
- Ich habe einen Fuß, aber keinen Schuh, und im Winter trage ich oben eine weiße Mütze. Wer bin ich? Der Berg.
- Ich bin ein Berg, der plötzlich aufwacht und Rauch, Feuer und Lava spuckt. Wer bin ich? Der Vulkan.
- Ich tanze in kalten Nächten im hohen Norden mit grünen und rosa Vorhängen, und viele Leute reisen nur wegen mir dorthin. Wer bin ich? Das Nordlicht.
- Ich bin Wasser, das vor Kälte hart wurde, schmelze in deiner Hand und mache den Saft schön kühl. Wer bin ich? Das Eis.
- Ich bin ein heller Strich am Himmel, komme vor dem Krach und bin im Nu vorbei. Wer bin ich? Der Blitz.
- Ich liege morgens als Tröpfchen im Gras, obwohl es nicht geregnet hat, und glitzere wie Perlen. Wer bin ich? Der Tau.
- Ich lege mich wie eine weiße Decke über die Straße, und keiner kann weit sehen. Wer bin ich? Der Nebel.
So macht das Raten richtig Spaß
Ein gutes Rätsel regt zum gemeinsamen Nachdenken an. Mit diesen Tipps wird aus der Liste ein echtes Spiel.
Lies langsam und gib einen Hinweis nach dem anderen. Beginne mit dem ersten Satz, warte und lies erst dann den zweiten. Je länger das Kind nachdenkt, desto stolzer ist es, wenn es richtig rät.
Stelle Fragen, statt die Lösung zu verraten. Wenn das Kind feststeckt, frag: «Sieht man das am Tag oder in der Nacht?» oder «Macht es Lärm?». So kommt es allein ans Ziel.
Spiele es mit dem Körper vor. Für den Wind schwingst du die Arme. Für den Donner klatschst du ganz laut. Für den Schnee lässt du die Finger langsam herabrieseln. Die Kleinen lieben das.
Lass das Kind selbst erfinden. Nach drei oder vier Rätseln soll es eines über etwas erfinden, das es aus dem Fenster gesehen hat. So entsteht die Freude an Sprache und am Beobachten der Natur.
Was jedes Alter am liebsten mag
Bei 4 und 5 Jahren beginnst du mit Dingen, die sie jeden Tag sehen, wie Regen, Sonne, Wolke und Mond. Mit 6 und 7 Jahren kommen die Rätsel dran, die ein bisschen mehr Nachdenken brauchen, wie Fluss, Tau und Nebel. Ab 8 Jahren mag die Gruppe die schwierigeren, wie Nordlicht und Vulkan, und kann schon erklären, warum sie richtig lag.
Diese Rätsel passen auch gut in kalte Gegenden. Schnee, Eis, Nordlicht und Nebel gehören in Ländern wie Island zum Alltag, und die Kinder dort kennen sie aus nächster Nähe. Kinder in warmen Gegenden finden es dagegen oft spannend zu erfahren, wie eine Nacht mit leuchtenden Vorhängen am Himmel aussieht.
Ideen, um das Spiel fortzusetzen
Nach den Rätseln lohnt sich ein Spaziergang zum Beobachten. Schaut gemeinsam in den Himmel, sucht Figuren in den Wolken und zählt, wie viele Farben das Kind nach dem Regen sieht. Bei Wind lasst ihr ein Blatt los und seht, wohin es fliegt. Kurze Ausflüge, immer mit einem Erwachsenen in der Nähe, bringen viele Gespräche.
Zu Hause hat Pigúiça, die blauäugige Husky aus dem Buch Dogavios, ein kostenloses Browserspiel, ohne Anmeldung und ohne Werbung, ideal für nach dem Rätselspaß. Wer die Händchen fleißig üben möchte, findet bei den Ausmalbildern zum Ausdrucken genau das Richtige für einen Regentag. Und wenn du die Figur kennenlernen willst, lies wer Pigúiça ist.
Eine weitere Idee ist ein «Wetter-Tagebuch» in einem kleinen Heft. Jeden Tag malt das Kind, was es gesehen hat: Sonne, Regen, Wind oder Wolken. Nach wenigen Wochen löst es viele Rätsel mühelos, weil es durchs Hinschauen gelernt hat.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter kann ein Kind Naturrätsel lösen?
Ab 4 Jahren löst die Mehrheit mit Hilfe die leichtesten, wie das vom Regen und das von der Sonne. Mit etwa 7 Jahren denken Kinder auch bei den schwereren allein nach.
Was, wenn das Kind es nicht errät?
Kein Problem. Gib einen weiteren Hinweis, spiel es pantomimisch vor oder lies das Rätsel noch einmal langsamer. Wichtig sind die Spielfreude und die Neugier.
Kann ich die Rätsel in der Schule verwenden?
Ja, gern. Sie passen zum Unterricht über das Wetter, die Jahreszeiten und die Umwelt und sorgen für schöne Gesprächsrunden.