
Das nächste Abenteuer kann gemeinsame Zeit werden.
Ihr kennt Pigúiça schon von hier. Entdeckt jetzt die Geschichte hinter ihrer Welt: Schaut euch die Bilder an, lest den Anfang und wählt ein Buch zum gemeinsamen Lesen, Seite für Seite.
Sie suchen lustige Kurzgeschichten für Kinder? Hier sind 10 neue Minutengeschichten über Tiere, Schule, Familie und Zauberei. Jede endet mit einem Lacher, ohne dass sich jemand über andere lustig macht.
So lesen Sie sie vor
Alles hängt am Timing. Machen Sie vor dem letzten Satz eine Pause: Genau dort wohnt der Lacher. Verstellen Sie die Stimme für jede Figur, tief für den Drachen, piepsig für die Blume. Und spielen Sie mit dem Gesicht: große Augen im lustigen Moment. Noch mal? Dann noch mal.
Tiergeschichten
Der Hahn, der verschlafen hat
Jeden Morgen um Punkt fünf krähte Hahn Karl. Eines Tages verschlief er. Die Kuh wartete. Das Schwein wartete. Sogar die Sonne blieb hinter dem Hügel, zu schüchtern, um allein aufzugehen. Um neun öffnete Karl ein Auge, sah alle ihn anstarren und rief: „Kikeriki! Guten Morgen!“. Alle antworteten: „Guten Morgen, Karl!“. Die Sonne sauste nach oben, ein bisschen verlegen. Jetzt hat Karl einen Wecker neben dem Nest. Und rate mal, wer jeden Morgen kräht, damit der Wecker aufwacht? Karl natürlich.
Die Giraffe, die einen Schal wollte
Giraffe Gerda fror am Hals und bat Oma Schaf, ihr einen Schal zu stricken. Oma strickte den ganzen Nachmittag. Sie strickte die ganze Nacht. Sie strickte die ganze Woche. Als sie fertig war, war der Schal so lang, dass er dreimal um Gerdas Hals reichte, zweimal um einen Baum und einmal um einen Elefanten, der gerade vorbeischlenderte. „Ist er schön warm?“, fragte Oma. „Sehr!“, sagte Gerda. „Hier auch!“, sagte der Elefant. Seitdem spazieren die drei zusammen durch die Savanne, immer warm eingepackt und immer im Gleichschritt.
Pigúiça und der Nachmach-Schatten
Im Zaubergarten wachte die Husky-Hündin Pigúiça mit einem Auftrag auf: Sie wollte ihren eigenen Schatten fangen. Sie sprang nach links, und der Schatten sprang mit. Sie sprang nach rechts, und der Schatten auch. „Der macht mich nach!“, beschwerte sie sich. Ihr Freund Fofuxo schlug vor: „Bleib mal ganz still stehen.“ Pigúiça erstarrte wie eine Statue. Da schob sich eine dicke Wolke vor die Sonne, und der Schatten war weg. Pigúiça wedelte stolz mit dem Schwanz: „Siehst du, Fofuxo? Der hat Angst vor mir bekommen!“. Die Wolke kicherte und zog weiter.
Schulgeschichten
Der Bleistift, der Angst vorm Spitzer hatte
In Pauls Schulranzen wohnte der Bleistift Bruno, der schreckliche Angst vor dem Spitzer hatte. „Der kitzelt mich am Kopf!“, sagte er. Sobald der Spitzer auftauchte, versteckte sich Bruno ganz unten im Mäppchen, hinter dem Radiergummi. Eines Tages sollten alle etwas malen. Paul fand nur einen gelben Wachsmalstift und malte eine riesige Sonne. Bruno lugte hervor und bekam Lust, mitzumalen. „Na gut, spitz mich“, seufzte er. Er lachte so sehr über das Kitzeln, dass er am Ende der spitzeste Stift der ganzen Klasse war. Seitdem sagt Paul: „Bruno ist echt spitze!“.
Der Papagei beim Namenaufruf
Die Klasse von Frau Lindner brachte ihre Haustiere mit in die Schule. Es gab einen Goldfisch, eine Schildkröte, einen Hamster und Lenas Papagei Coco. Beim Namenaufruf sagte die Lehrerin: „Ben?“. Und Coco rief: „Hier!“. „Clara?“ „Hier!“, rief Coco schon wieder. Er antwortete für alle, sogar für den Goldfisch. Am Ende lächelte die Lehrerin und rief: „Coco?“. Der Papagei wurde ganz still und schaute sich um. Die ganze Klasse antwortete gemeinsam: „Hier!“. Und Coco schlug mit den Flügeln, als würde er klatschen.
Familiengeschichten
Opas Brille
Opa Herbert suchte seine Brille in der Küche, im Wohnzimmer, im Bad und sogar im Kühlschrank. „Hat jemand meine Brille gesehen?“, fragte er. Die ganze Familie suchte mit. Mama schaute unter dem Sofa nach. Papa schaute im Auto nach. Die fünfjährige Mia kletterte auf Opas Schoß, um ihn zu drücken, und machte große Augen. Die Brille saß auf seinem Kopf! Opa blinzelte, schob die Brille auf die Nase und sagte ernst: „Wusste ich doch. Ich wollte ihr nur ein bisschen Sonne gönnen.“
Die Socken, die ausbüxten
Bei Familie Schneider verschwanden ständig Socken. Ein Paar kam in die Waschmaschine, und nur eine Socke kam wieder heraus. Papa gab der Maschine die Schuld. Mama glaubte, die Socken schlichen nachts heimlich tanzen. Jonas beschloss, zu ermitteln. Mit der Taschenlampe folgte er einer Fusselspur bis zum Körbchen von Kater Keks. Darin lag ein kuscheliges Bett aus siebzehn bunten Socken. Keks öffnete ein Auge und schnurrte. Jetzt kauft die Familie Socken immer zu dritt: zwei für die Füße und eine für Keks.
Fantasiegeschichten
Der Drache mit Schluckauf
Drache Funki wollte beim Königsfest sein Feuer zeigen, aber er wachte mit Schluckauf auf. Er holte tief Luft, blähte die Brust auf und... „Hicks!“. Statt Feuer kam eine rosa Seifenblase heraus. „Hicks!“ Eine blaue. „Hicks!“ Drei grüne. Die Kinder ließen die Blasen platzen und lachten ohne Ende. Der König wollte mehr. Am Ende des Festes war der Schluckauf weg, und Funki spuckte eine perfekte Flamme. Niemand klatschte. „Wo sind die Seifenblasen?“, fragten alle. Jetzt übt Funki jeden Tag Schluckauf, denn Blasen kommen einfach besser an.
Die kleine Hexe und der verdrehte Zauberspruch
Die kleine Hexe Trixi wollte ihren alten Besen in einen Düsenbesen verwandeln. Sie rührte im Kessel, schwang den Zauberstab und rief: „Simsalabim!“. Nur hat sie dabei einen Buchstaben vertauscht und „Simsalabum!“ gerufen. Puff! Der Besen wurde zu einer riesigen Banane. Trixi versuchte es noch mal. Puff! Die Banane wurde zu einer Wassermelone. Noch einmal. Puff! Die Wassermelone wurde zu einem Erdbeereis. Trixi schaute das Eis an, schaute den Zauberstab an und beschloss: „Heute gehe ich zu Fuß.“ Und sie spazierte nach Hause und schleckte das zauberhafteste Eis der Welt.
Pigúiças großer Nieser
Es war Frühling im Zaubergarten, und die Blumen waren voller goldenem Blütenstaub. Pigúiça schnupperte ganz nah an einem Gänseblümchen, und ihre Nase fing an zu kitzeln. „Ha... ha... hatschi!“ Der Nieser war so stark, dass sich alle Blumen gleichzeitig verbeugten. Fofuxo machte große Augen: „Pigúiça, die verneigen sich vor dir!“. Das Gänseblümchen hob das Köpfchen und sagte höflich: „Gesundheit!“. Dann sagten die Rosen „Gesundheit!“, die Sonnenblumen sagten „Gesundheit!“, und der ganze Garten machte mit. Pigúiça bedankte sich so oft, dass sie gleich noch mal niesen musste.
So erfindet Ihr Kind eine eigene Geschichte
Geben Sie drei Bausteine vor: ein Tier, ein Problem und einen Gegenstand, zum Beispiel Pinguin, Hitzewelle und Kühlschrank. Fragen Sie „Und, was ist dann passiert?“ und lassen Sie Ihr Kind lenken. Das lustige Ende entsteht durch einen unerwarteten Tausch, so wie Feuer, das zu Seifenblasen wird. Für noch mehr Gelächter gibt es unsere Kinderwitze zum Lachen mit der ganzen Familie.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter verstehen Kinder lustige Geschichten?
Mit 3 Jahren lachen sie schon über verrückte Vertauschungen und Geräusche. Von 5 bis 8 lieben sie Überraschungen und Wortspiele.
Kann ich lustige Geschichten auch vor dem Schlafen erzählen?
Ja, wählen Sie die ruhigeren aus und enden Sie mit leiser Stimme. Zum Lichtausmachen passen unsere 5-Minuten-Gutenachtgeschichten.
Gibt es noch mehr Abenteuer mit Pigúiça?
Im Buch Dogavios erleben Pigúiça und Fofuxo weitere Abenteuer im Zaubergarten.

Das nächste Abenteuer kann gemeinsame Zeit werden.
Ihr kennt Pigúiça schon von hier. Entdeckt jetzt die Geschichte hinter ihrer Welt: Schaut euch die Bilder an, lest den Anfang und wählt ein Buch zum gemeinsamen Lesen, Seite für Seite.