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Bewegungsspiele für Kinder drinnen: 12 Waldtier-Spiele

Veröffentlicht am 24. Oktober 2026 · von Lucas dos Reis Arieme

Bewegungsspiele für Kinder drinnen: 12 Waldtier-Spiele
Dogavios: Wo Träume Leben

Das nächste Abenteuer kann gemeinsame Zeit werden.

Ihr kennt Pigúiça schon von hier. Entdeckt jetzt die Geschichte hinter ihrer Welt: Schaut euch die Bilder an, lest den Anfang und wählt ein Buch zum gemeinsamen Lesen, Seite für Seite.

Schafft es das Waldtier? Diese Frage holt den ganzen Wald ins Wohnzimmer: Der Erwachsene fragt, das Kind antwortet mit dem Körper und schließt mit einem Laut ab. Hier sind 12 Waldtier-Aufgaben, nach Alter von 3 bis 8 Jahren sortiert, alle kurz, sicher und drinnen machbar.

Ihr braucht nur freien Platz, Socken oder bloße Füße und jemanden in der Nähe. Lies jede Frage mit einer Stimme wie ein Tierfilm-Sprecher, lass dein Kind probieren und freu dich über jeden Versuch. Am Ende jeder Aufgabe macht es den Laut des Tieres, und genau den wollen alle immer wieder hören.

Bevor es losgeht: Sicherheit zuerst

Der Wald ist hier nur gespielt. Rück Tische und Ecken zur Seite, räum alles weg, was umkippen oder wehtun kann, bleib neben deinem Kind, lass es nicht auf Sofa, Stuhl oder Bett klettern und hör sofort auf, wenn es müde wird oder keine Lust mehr hat. Spielen ist nie eine Prüfung.

Aufgaben für 3 und 4 Jahre

In diesem Alter funktionieren große, einfache Bewegungen am besten. Jede Aufgabe dauert nur wenige Sekunden.

  1. Schafft es die Eule, den Kopf ganz langsam zu drehen? Auf dem Teppich sitzend dreht das Kind nur den Hals nach rechts, zurück zur Mitte und nach links, mit großen runden Augen, dreimal. Zum Schluss der Laut: „Uhu, uhu!“
  2. Schafft es das Eichhörnchen, Nüsse in den Backen zu verstecken? Es pustet die Backen auf, hält die Eichhörnchen-Pfötchen vor die Brust und läuft fünf schnelle Schrittchen auf der Stelle. Zum Schluss der Laut: „Tick, tick, tick!“
  3. Schafft es der Fuchs, ohne ein Geräusch zu schleichen? Auf Zehenspitzen schleicht das Kind langsam durchs Zimmer, die Pfoten vor sich, so leise, dass niemand einen einzigen Schritt hört. Zum Schluss der Laut: „Ring-ding-ding!“
  4. Schafft es der Hirsch, sein Geweih ganz hoch zu strecken? Es steht aufrecht, die offenen Hände wie ein Geweih neben dem Kopf, streckt sich ganz hoch und senkt sich dann langsam wieder, dreimal. Zum Schluss der Laut: „Röööhr!“

Aufgaben für 5 und 6 Jahre

Jetzt hat dein Kind seinen Körper besser im Griff und mag einfache Regeln und das Zählen.

  1. Schafft es der Frosch, von Seerosenblatt zu Seerosenblatt zu hüpfen? In der Hocke macht das Kind fünf kurze Hüpfer über den Teppich, als ginge es von Blatt zu Blatt, ohne die freie Fläche zu verlassen. Zum Schluss der Laut: „Quak, quak!“
  2. Schafft es die Fledermaus, kopfüber zu schlafen? Das Kind steht, die Arme wie zusammengefaltete Flügel vor der Brust gekreuzt, schließt die Augen und bleibt fünf Sekunden ganz still. Nicht aufhängen und nicht auf den Kopf stellen. Zum Schluss der Laut: „Iii-iii-iii!“
  3. Schafft es der Wolf, den Mond anzuheulen? Mit dem Gesicht nach oben und den Händen auf dem Bauch atmet es tief ein und lässt zweimal ein langes Heulen hören, ohne zu schreien. Zum Schluss der Laut: „Auuuuu!“
  4. Schafft es der Igel, sich zu einer Kugel einzurollen? Das Kind hockt sich klein hin, schlingt die Arme um die Knie, steckt den Kopf ein und bleibt fünf Sekunden ganz rund und still. Dann stellt es die Stacheln auf, indem es die Finger spreizt. Zum Schluss der Laut: „Pfff, pfff, pfff!“

Aufgaben für 7 und 8 Jahre

Hier kommen Gleichgewicht, Konzentration und ein bisschen Mut dazu, immer noch mit einem Erwachsenen in der Nähe.

  1. Schafft es der Specht, den richtigen Takt zu klopfen? Im Sitzen klopft das Kind ganz leicht mit dem Finger auf die Handfläche, im Rhythmus, den der Erwachsene sich ausdenkt: dreimal klopfen, eine Pause, zweimal klopfen. Danach tauschen sie die Rollen. Zum Schluss der Laut: „Klopf, klopf, klopf!“
  2. Schafft es der Bär, sich aufzurichten wie ein Mensch? Mit festem Stand streckt sich das Kind auf die Zehenspitzen, hebt die Arme wie große Tatzen und zählt bis fünf, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Zum Schluss der Laut: „Brrrr!“
  3. Schafft es der Hase, ohne ein Geräusch zu hoppeln? Zehn kurze Hüpfer mit beiden Füßen zusammen, so weich, dass niemand sie hört, die Hände wie Ohren neben dem Kopf. Zum Schluss der Laut: „Mampf, mampf!“
  4. Schafft es der Marienkäfer, mit geschlossenen Flügeln stillzusitzen? In der Hocke, die Arme eng am Körper wie Flügel, bleibt das Kind zehn Sekunden reglos und öffnet dann die Flügel mit einem ganz kleinen Hüpfer. Zum Schluss der Laut: „Bsss, bsss!“

So wird aus der Aufgabe Malzeit

Nach so viel Bewegung ist ein Kind oft bereit, sich hinzusetzen und in Ruhe zu malen. Biete eines der kostenlosen Ausmalbilder zum Ausdrucken an und bitte es, das Tier aus der Aufgabe zu malen, die ihm am besten gefallen hat. Jedes ausgemalte Tier wird zur Trophäe, und das Gespräch über Farben, Federn und Pfoten trainiert Aufmerksamkeit und Wortschatz.

Wenn es mehr will, läuft das kostenlose Spiel mit Pigúiça im Browser, ohne Anmeldung und ohne Werbung. Wem dieses Format gefallen hat, der hat auch an unserem Schwester-Beitrag Schafft es das Meerestier? und an Schafft es der Dinosaurier? Freude, um den Nachmittag abzurunden.

Tipps, damit es klappt

Sprich wie ein Tierfilm-Sprecher. Die Frage mit Spannung zu stellen ist schon der halbe Spaß, und der Laut am Ende ist der Preis.

Lass dein Kind Vorschläge machen. Wenn es sich ein neues Tier ausdenkt, nimm es an und mach es zu seiner Aufgabe. Vielleicht das Wildschwein, die Schildkröte oder der Dachs.

Tauscht die Rollen. Wenn der Erwachsene es auch versucht, lacht das Kind, wird mutiger und will wiederholen.

Feiere den Einsatz. „Du hast es noch mal versucht!“ ist mehr wert als „Du hast es geschafft“.

Mach nur wenige auf einmal. Drei oder vier Aufgaben reichen völlig, der Rest kann bis morgen warten.

Häufige Fragen

Für welches Alter sind diese Aufgaben gedacht?

Sie sind für Kinder von 3 bis 8 Jahren gedacht. Die ersten vier sind die einfachsten, die letzten verlangen mehr Gleichgewicht und Konzentration. Jede Familie kann die Gruppen mischen und dem Tempo des Kindes anpassen.

Brauche ich Material oder viel Platz?

Nein. Ein Teppich oder eine freie Ecke im Wohnzimmer genügt. Keine Aufgabe braucht schwere, spitze oder zerbrechliche Dinge, niemand klettert auf Möbel, und der Erwachsene bleibt die ganze Zeit in der Nähe.

Was, wenn mein Kind eine Aufgabe nicht schafft?

Das ist völlig in Ordnung. Macht sie leichter, probiert ein anderes Tier oder wiederholt sie morgen. Es geht ums gemeinsame Spielen und Bewegen, nicht um eine Prüfung. Lobe den Versuch und schließt immer mit einer Umarmung ab.

🐾

Lucas dos Reis Arieme

Autor der Dogavios-Reihe

Über den Autor →
Dogavios: Wo Träume Leben

Das nächste Abenteuer kann gemeinsame Zeit werden.

Ihr kennt Pigúiça schon von hier. Entdeckt jetzt die Geschichte hinter ihrer Welt: Schaut euch die Bilder an, lest den Anfang und wählt ein Buch zum gemeinsamen Lesen, Seite für Seite.

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